Förderprogramme

„Förderprogramme unterliegen regelmäßigen Anpassungen. Wir prüfen stets die aktuellen Möglichkeiten und unterstützen Sie bei der optimalen Nutzung verfügbarer Fördermittel.“

KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

 ( Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Förderprogramme für Privatpersonen an, die den Neubau, Kauf oder die energetische Sanierung von Immobilien unterstützen. er sind einige der wichtigsten Programme:

KfW-Programm 124: Bau oder Erwerb von selbst genutztem Wohnraum
Dieses Programm fördert den Neubau oder Erwerb von selbst genutztem Wohnraum mit zinsgünstigen Krediten bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit. 

KfW-Programm 261: Energetische Sanierung von Wohngebäuden
Für energetische Sanierung von Wohngebäuden bietet die KfW zinsgünstige Kredite bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit an (Effizienzhaus-Stufe 85).  

KfW-Programm 297: Neubau und Erstkauf klimafreundlicher Immobilien
Dieses Programm förderten Neubau und Erstkauf von klimafreundlichen Immobilien mit Krediten von 100.000 Euro/QNG 150.000 Euro Euro pro Wohneinheit.

KfW-Programm 300: Förderung für Familien*
Familien mit mindestens einem Kind erhalten zinsgünstige Kredit den Neubau oder Erstkauf von selbst genutztem Wohnraum. Maximale Kredithöhe hängt ab von Anzahl der Kinder und ob QNG‐Variante vorliegt. Z. B. ohne QNG bei 1–2 Kindern: bis ca. 170.000 €, mit QNG bis ca. 220.000 €.

KfW-Programm 308: Förderung für den Kauf und die energetische Sanierung von Altbauten
Dieses Programm unterstützt den Kauf und die energetische Sanierung von Altbauten mit Krediten je nach Kinderanzahl bis zu ca. 100.000–150.000 €. 

Bitte beachten Sie, dass die genauen Förderbedingungen und -höhen je nach Programm variieren können. Es ist daher empfehlenswert, sich direkt bei der KfW oder über die Website der KfW über die aktuellen Fördermöglichkeiten zu informieren.

BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet verschiedene Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien an. Hier ein Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG):

Dieses Programm unterstützt energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden. Gefördert werden unter anderem:

Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle: Dämmung von Wänden, Dächern und Geschossdecken sowie der Austausch von Fenstern und Außentüren.

Anlagentechnik (ohne Heizung): Einbau, Austausch oder Optimierung von Lüftungsanlagen und der Einsatz digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung.

Heizungsoptimierung: Maßnahmen wie der hydraulische Abgleich, der Austausch von Heizungspumpen oder die Installation von Flächenheizungen.

Die Förderquote beträgt in der Regel 15 % der förderfähigen Kosten. Bei Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) kann ein zusätzlicher Bonus von 5 % gewährt werden.

Energieberatung für Wohngebäude:

Aktuelle BAFA-Förderung (seit 07.08.2024)

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstützt Eigentümer von Wohngebäuden bei der Inanspruchnahme einer qualifizierten Energieberatung. Diese beinhaltet eine Vor-Ort-Analyse des energetischen Zustands Ihres Gebäudes sowie die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP).

Die Förderung beträgt 50 % der Beratungskosten, maximal:

  • 650 € für Ein- und Zweifamilienhäuser

  • 850 € für Wohngebäude mit drei oder mehr Wohneinheiten

Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) gibt es zusätzlich einen Bonus von 250 €, wenn die Ergebnisse der Beratung im Rahmen einer Eigentümerversammlung vorgestellt werden.

 

Heizen mit Erneuerbaren Energien – Aktuelle Förderungen (Stand 2024)

Der Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen wird durch attraktive Förderprogramme des KfW unterstützt. Profitieren Sie von Zuschüssen für moderne Heizsysteme, die sowohl Klima als auch Geldbeutel schonen.

Förderfähige Anlagen:

  • Wärmepumpen (Luft-, Wasser- oder Erdwärme)

  • Biomasseanlagen (z. B. Pellets- oder Hackschnitzelheizungen)

  • Solarthermie-Anlagen (zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung)

Förderhöhe:

  • Grundförderung: bis zu 30 % der förderfähigen Kosten

  • Effizienzbonus: + 5 % (z. B. bei Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel oder Erdsonde)

  • Klimageschwindigkeitsbonus: + 20 % bei Austausch einer funktionstüchtigen fossilen Heizung

  • Einkommensbonus: + 30 % für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von max. 40.000 €/Jahr

  • Emissionsbonus: + 2.500 € für besonders emissionsarme Biomasseanlagen

🔹 Maximale Förderquote: 70 % der förderfähigen Investitionskosten
🔹 Maximale förderfähige Kosten: 30.000 € pro Wohneinheit

Besonderheit beim Heizungstausch:

Beim Austausch einer alten Öl-, Gas- oder Kohleheizung (bzw. Nachtspeicherheizung) profitieren Sie vom Klimabonus – selbst dann, wenn die Heizung noch funktioniert.


Ihr Vorteil:

Mit der passenden Förderstrategie lassen sich mehrere Boni kombinieren – wir unterstützen Sie bei der Auswahl der geeigneten Maßnahme, der Antragstellung und der Umsetzung.

Lassen Sie sich jetzt unabhängig beraten – wir helfen Ihnen, das volle Förderpotenzial auszuschöpfen!

 

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme (Luft,  Wasser, Erde), um Ihr Gebäude zu beheizen oder Warmwasser zu erzeugen. Sie arbeitet sehr energieeffizient und kann eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen wie Öl- oder Gasheizungen sein.

Vorteile der Wärmepumpe:

Energieeffizienz: Hohe Effizienz durch Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
Umweltfreundlich: Geringe CO₂-Emissionen, ideal für nachhaltige Gebäude.
Fördermöglichkeiten: Staatliche Zuschüsse und Förderungen für Installation und Umrüstung.
Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen (Luft-, Wasser- oder Erdwärmepumpen), die je nach Gebäude und Standort optimal gewählt werden sollten. Eine individuelle Beratung hilft, die passende Lösung zu finden und Fördermöglichkeiten zu nutzen.

PV-Anlage

Eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um und kann Ihr Zuhause nachhaltig mit Strom versorgen. Sie reduziert Ihre Energiekosten, schont die Umwelt und erhöht die Unabhängigkeit von externen Energieanbietern.

Mit staatlichen Förderungen und einer langen Lebensdauer von 20–30 Jahren ist eine PV-Anlage eine zukunftssichere Investition. Sie eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen und lässt sich problemlos in bestehende Gebäude integrieren.

Kontakt

Energie Immobilien Kompetenz

 

Doris Maria Borger

Vorderer Anger 282

86899 Landsberg am Lech

+49 8191 97 10 133

doris.borger@enimko.de

Arthur Stephan Fischer

+49 171 389 69 84

arthur.fischer@enimko.de

energie-immobilien-kompetenz.de